Grußwort

Liebe Gemeinde!

Haben Sie Weisheitszähne? Wenn ja: Sind Sie damit weise geworden? Oder haben Sie vielleicht mal in Griechenland aus der„Quelle der Weisheit“ getrunken? Und sind Sie dadurch weise geworden?

 

Jungen Menschen billigt man in der Regel keine besondere Weisheit zu. Von einem älteren Menschen dagegen erwartet man, dass er im Laufe seines Lebens weise geworden ist. Darunter versteht man dann eine gewisse Abgeklärtheit und Gelassenheit, die Ereignisse und Gegebenheiten zutreffend einzuschätzen.

 

Aber das ist mit der Weisheit, von der die Bibel spricht, nicht so. Gott selbst eröffnet uns vielmehr den Sinn unseres Daseins, nimmt uns

auf in seine Gemeinschaft und schenkt uns Weisheit.

 

So viele Menschen wissen heute nichts zu sagen auf die Frage, was denn der bleibende Wert und Sinn ihres Lebens sei. Gott bietet uns da sozusagen seinen Durchblick an. Er weist uns den rechten Weg. Wir sollten alle weise werden. Die Furcht Gottes ist der Weisheit Anfang. Das lesen wir sehr oft in der Bibel. Mit Furcht ist da nicht Angst gemeint, sondern Gott anerkennen, Achtung vor ihm haben, ihn respektieren und über dem allen: Ihn lieben.

 

Was kann es Schöneres geben? Das ist der Anfang aller Weisheit. Amen.

 

Ihre Susanne Jürgens


Jahreslosung 2022:

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

(Joh 6,37)